Mittwoch, 16. Juli 2014

*Wie das Leben leicht sein darf im Erfolgsteam!*





Mein Motto "Das Leben darf leicht sein!" stand nicht von Anfang an auf meiner Fahne. Im Gegenteil. Zu Beginn mühte ich mich regelrecht ab und strampelte, was das Zeug hält.

Doch zurück zum Anfang: Seit 2008 bin ich nun als systemischer Coach und Trainerin selbständig und liebe diese Arbeit. Daran gab und gibt es keinen Zweifel. Das heißt jedoch nicht, nur weil ich meine Arbeit liebe und darin meine Berufung gefunden habe, das die Kunden mir sofort die Tür eingerannt hätten.
Schön wäre es! Ich war sehr aktiv im Innen und im Außen und wunderte mich zeitweise, wie lange es wohl dauern würde, bis endlich die Menschen auf mich aufmerksam werden.
Nach drei Jahren wollte ich ein sicheres Gefühl haben, ob sich mein Beruf trägt oder nicht und ob es auf diesem Weg weitergeht.

In dieser Zeit brauchte ich viel Geduld - kleine Anmerkung: das ist die Eigenschaft, die ich in meiner Nähe selten sehe ;-) - und Vertrauen (damals sowieso sparsam gesät), um langsam zu merken, dass die Menschen schon mitkriegen, was ich mache. Es kamen Rückmeldungen, wie "Seit 1 Jahr wollte ich das Coaching schon immer bei Dir machen, es kommt immer was dazwischen" bis hin zu "Dein Glaubenssatz-Seminar ist immer an den Tagen, wo ich gerade nicht kann". Und so hatte ich wenigstens Reaktionen, die mir aufzeigten, dass es wohl doch Interesse gab, mir dieses nur nicht aktiv rückgemeldet wurde.

Als die 3 Jahre vorbei waren, zog ich Bilanz und freute mich, dass ich positiv in die Zukunft blickte und wusste, dass ich in die richtige Richtung unterwegs war.

Doch eines blieb. Die Ungeduld, das es mir nicht schnell genug voran ging. Ich hatte derzeit noch meinen Spruch "Vorankommen mit ihrem Coach", der genau diese eigene Ungeduld widerspiegelte.

Bis ich mein Erfolgsteam fand, sollte es noch ein halbes Jahr dauern. Und wie ich weiß, kommen die Dinge im Außen genau dann, wenn wir im Innen dafür bereit sind. Und so stieß ich Mitte 2011 auf die Plattform Successity.  Damals wurden Tester gesucht, und es entstand ein Team, das sich gegenseitig auf die Sprünge half. Der Beginn mit dieser Art der Struktur half uns, dieses System besser kennenzulernen und damit vertraut zu werden.

Heute bin ich selber als Erfolgsteamcoach auf dieser Plattform buchbar.

Als diese Zeit sich im Dezember 2011 dem Ende neigte, hatte sich daraus ein kleines und feines Kernteam von 2 weiteren Frauen gebildet. Wir drei beschlossen, dass wir das alleine weitermachen wollen.
Über die kommenden 14 Monate hat sich dieses Erfolgsteam von 3 Powerfrauen aus verschiedenen Ländern wöchentlich per Skype getroffen.

Wir haben Parallelen zueinander und weisen gleichermassen Unterschiede auf. Und genau das macht die Zusammenarbeit so fruchtbar. Jede von uns hängt immer mal durch und wird von den anderen Beiden getragen und ermutigt. Und wir freuen uns immer an den jeweiligen Erfolgen und sind sehr dankbar, uns gefunden zu haben.

Unsere Treffen haben wir inzwischen nur noch sehr sporadisch und nach Bedarf. Und das persönliche Treffen steht für diesen Sommer 2014 im Elsass auf der Agenda.

Die Treffen haben folgende Struktur:

Jeder hat eine Zeit von ca. 20 Minuten. Darin enthalten:

Wo stehe ich gerade? Wie sieht es mit der Umsetzung meiner Ziele vom letzten Mal aus?
Wobei suche ich Unterstützung?
Und wie sind meine Ziele für das nächste Mal?

Einer der Gruppe ist der Zeitnehmer und Art Moderator. Das erleichtert den Ablauf. Und wenn eine von uns mal großen Bedarf hatte, hat es sich oft "zufällig" so ergeben, dass eine andere gar nichts großes hatte.

Die Treffen haben eine Zeitspanne von 1 - 1,5 Stunden.


Auf die Frage, ob wir ähnliche Ziele haben, ist meine Antwort:

Ja und nein. Alle wollten wir mehr Umsatz machen. Alle wollten wir es leichter haben und nehmen. Und bei mir z.B. ist genau daraus mein Motto entstanden "Das Leben darf leicht sein!"

Eine hatte das Ziel, ihr Chaos in Ordnung zu bringen, eine hatte das Ziel, Altes aufzuarbeiten, eine hatte das Ziel, die Partnerschaft neu zu beleben. Und vielfach haben wir unsere nicht genannten Ziele, die wir ähnlich der anderen hatten, auch mit erreicht.

Sprich, hatte die eine in ihrem Umfeld Ordnung geschaffen, hatten die anderen auch auf wundersame Weise mehr Ordnung in ihrem Umfeld. Und der Umsatz stieg bei einer Powerfrau und schon sagte die andere, dass es auch bei ihr besser läuft.

Ja, das ist gelebte Resonanz!

Was für uns wichtig ist:

Wir achten immer darauf, was in jedem Moment "dran" ist. Und manchmal ist es eine Unterbrechung oder ein anderer Rhythmus. In offener und liebevoller Atmosphäre hat sich jede erlaubt, dies anzusprechen. Wir besprechen sehr intime Themen und achten auf den wertschätzenden Umgang miteinander.

Als Voraussetzungen der Teammitglieder sehe ich:


  • Ehrlichkeit
  • Offenheit
  • Respektvoller Umgang miteinander

Somit meine NoGos im Erfolgsteam:

  • Nichteinhaltung der Termine
  • Unterbrechung während der Sitzung (fehlende Präsenz)
  • nicht gelebte Augenhöhe der Teammitglieder


Seit letztem Jahr im Dezember 2013 bin ich Mitglied in einem weiteren Erfolgsteam, das aus dem Coachingprogramm von Marit Alke entstanden ist.

Und wir sind eine Gruppe von ehemals 5 Personen, neuerdings nach Umstrukturierung und Anpassung 4 Personen. Und gerade hier haben wir die frische Erfahrung gemacht, wie wichtig die Teamregeln sind. Und dass diese für ALLE Teammitglieder passen müssen.

Und nach diesem offenen Austausch miteinander hat sich gezeigt, dass für ein Teammitglied dieses Team nicht mehr passt. Was völlig in Ordnung ist, denn wir wollen ja alle vorankommen.

Wenn also die "Bedingungen" nicht mehr für ein Mitglied kohärent sind, dann ist es gut, sich ein besser passendes Team zu suchen. Wir wachsen ja alle in dieser Zeit miteinander. :-)


Wenn Du also auf der Suche bist nach (D)einem Erfolgsteam, dann sprich mich gerne an: info@karen-live.de

Meine Erfahrungen teile ich sehr gerne und freue mich, Dich auf Deinem Weg zu begleiten.

In welcher Form auch immer!


Nicht gefragt hast Du schon :-)


Mein Dank an dieser Stelle geht an die Österreicherin Claudia Kauscheder, 101 Coach, die mit ihrer Blogparade einlädt, über Erfolgsteams zu schreiben!
Und wenn Du auch schon Erfahrungen damit hast, empfehle ich Dir, sie in dieser Parade zum Besten zu geben. Damit die Welt davon profitiert.


In diesem Sinne bedanke ich mich dafür, dass Du bis zum Ende "durchgehalten" hast und freue mich über Anregungen, Kommentare, Likes und Weiterempfehlungen.


Herzliche Eifelgrüße,

Karen Seelmann-Eggebert





Freitag, 25. April 2014

* Tue, was getan werden muss! *

(c) Karen Seelmann-Eggebert


Setze immer nur einen Fuss vor den anderen!


Oh jeh, jetzt kommt wieder so ein Text, der sich liest, als ob Vater und Mutter gleichzeitig ihre Lebensweisheiten verteilen!!

Ok, das überzeugt mich. Dann versuche ich, diesen Tenor rauszuhalten :-)

Im Ernst, von anderen finde ich diesen Satz auch lähmend. Und warum schreibe ich dann jetzt einen Blog genau mit diesem Titel ??? 

=> Ich möchte mit euch ein Erlebnis teilen, das ich in Bezug auf diesen Satz hatte. 

Vor einigen Monaten habe ich mir diesen Satz selber gesagt.

Clever, oder?

Wie kam es dazu. Ich saß auf dem Balkon und sinnierte - wie so oft - über mein Leben und meine Einstellung zum Leben. Meine Gedanken zu meiner Lebensführung flossen nur so durch meinen Kopf. Und dann kam mir folgender Satz:

"Tue, was getan werden muss." 

Erstaunlicherweise hatte ich ein völlig neues Gefühl dabei. Da es aus meinem Inneren kam, entfernten sich Widerstände und wichen einer völligen Klarheit. 

Ich überlegte mir, was mein Ziel war. Und dann plante ich, was überhaupt alles dazu getan werden musste, um es zu erreichen. 

Wieder machte ich eine Pause und ließ die einzelnen Stationen in meinem Kopf durchlaufen. Es waren klare Inhalte, die ich brauchte, um an mein Ziel zu gelangen. 

Warum machte ich es mir selber oft so schwer??

Es lag doch auf der Hand, dass ich ohne diese Schritte NICHT an mein Ziel gelangen würde. Warum also mein "mich damit schwer tun"???

Mir wurde so langsam klar, dass diese ganzen Schritte mir lästig waren. Ich wollte "einfach so" ans Ziel gelangen. Ich wollte schon da sein. Ich lachte über mich selber, über meine kindliche Auffassung. Fast ungläubig fühlte ich meinen Gefühlen weiter nach. 

Es waren reine 'To-Do's' nötig. Einzelne Dinge, die ich tun musste, um danach die nächste Sache zu tun. 

Ich versetzte mich in den Zielzustand. Wie fühlte es sich an, dieses Ziel "in der Tasche zu haben"? Es erreicht zu haben? 

Damit ließ ich mir nun echt viel Zeit. Das war einer der schönsten Stationen im Ablauf. Ich sonnte mich in dem Gefühl, am Ziel zu sein und durchlebte es in jeder Pore meines Körpers. Nun wusste ich auch, WARUM mir mein Ziel so immens wichtig war! 


Ich räkelte und streckte mich und machte mich leichten Herzens an die Verteilung meiner Aufgaben im Kalender. Vorher überlegte ich mir, bis wann ich diesen wunderbaren Zielzustand auf jeden Fall in meinem Leben fühlen wollte. Das war mir schnell klar. 

Es musste gar nicht in der nächsten Woche und auch nicht kommenden Monat sein. 
Wenn ich im Sommer diese Zielerreichung in mir spüren durfte, war es mehr als in Ordnung. 

Wozu die Eile? Mir war nur wichtig, DASS die Zielerreichung da war. 

Also ging ich, wie gesagt, an die Verteilung meiner einzelnen Schritte. Ganz wichtig ist mir dabei immer, diese richtig klein zu halten. 

Und ich sage euch auch, warum.

Ich bin bei herausfordernden Aufgaben ECHT faul. Bloss nicht zu viel machen MÜSSEN. Also sieht meine Pflicht-Lektion immer MINI aus. Eine Mini-Aufgabe nur, die sogar ich lösen MÖCHTE.

Häufig mache ich dann mehr, und das darf auch sein. Das Schöne ist: 

NICHTS muss, alles KANN :-)

Und so geht mir alles super-leicht von der Hand!


Getreu meinem Motto: 

"Das Leben darf leicht sein!"


Was sind deine Erfahrungen mit diesem Thema??? 

Schreibe mir eine Mail an:

info@karen-live.de

Oder du setzt es direkt hier rein.


Leichte Grüße und bis bald,

Deine Karen  


Mittwoch, 16. April 2014

"Das Leben darf leicht sein!" - Gerne: aber wie???

Liebe Leser und Leserinnen,

hier sitze ich nun und schreibe an dem Artikel zur Leichtigkeit. DEM Thema, das mein Motto und meinen Slogan darstellt: "Das Leben darf leicht sein!" 

Vor einigen Wochen wurde ich erst von Britta Petersen, "Der Trennungscoach" und dann von Marit Alke, coachingprodukte-entwickeln auf die Blogparade von Ulrike Bergmann auf diesen Blog zu meinem Thema Leichtigkeit hingewiesen. 

Mit den Worten wie "Das ist ja GENAU DEIN THEMA!" und weiteren Schubsern und Impulsen erreichten mich ihre Mails. Und genau in DEM MOMENT wurde mir ein Punkt spürbar, der mich an meiner Leichtigkeit hindert.

Es ging nämlich in mir drin die Post ab. Mein Gedankenkarussel drehte sich in immer höher werdendem Tempo. 


  • "Andere machen das besser als ich." 
  • "Jetzt wird mir mein eigenes Thema weggenommen." 
  • "Wie formuliere ich meine Ansicht auf den Punkt gebracht?" 
  • "Ich kann das nicht so gut." 
  • "Es muss jetzt ganz schnell etwas von mir kommen." 
  • "Ich darf den Zug nicht verpassen." 


Es lief ein einem fort. So lange, bis mir fast schlecht wurde. 

Resultat: Ich blockte und schob auf, meine Selbstvorwürfe stiegen ins Immense. Denn eines müsst Ihr wissen: Keiner kann sich so gut fertig machen wie ich! 

Vielleicht kommt Euch das etwas bekannt vor ... ?

Dann ging ich mit meinen üblichen Muster an das Ding ran. 


  • Vermeiden. 
  • So tun als sei es nicht da. 
  • Ignorieren. 
  • Ärgerlich sein auf mich.
  • Ärgerlich sein auf andere. 


Das mit dem "so tun, als sei es nicht da" klappte immer weniger. Denn ich bekam ja Mails, "Danke Marit fürs Dranbleiben" und folgte verschiedene Blogs von KollegInnen, die mit sauberer Synchronizität ihrerseits Blogs zur Blogparade verfasst hatten! 

Grrrrr, so kann ich meine Muster ehrlich nicht bedienen! 

Doch welche Muster sind das denn nun?? Was genau quälte mich denn da???

Hier folgt ein Auszug:


  • Innere  Einstellung (Negativ)  => Druck von innen, selbstgemacht

  • Angst (Negativ)  => Druck von innen, selbstgemacht

  • Schlechte Selbsteinschätzung  => Druck von innen, selbstgemacht

  • Eigene Erwartungen (Negativ)  => Druck von innen, selbstgemacht

  • Fremde Erwartungen   => Druck von außen, selbstgenommen

  • Erwartete Fremde Erwartungen (Negativ)  => Druck von innen auf außen projiziert, selbstgemacht

  • Innere Antreiber, sei perfekt, sei schnell, sei ... (Negativ)  => Druck von innen, selbstgemacht



Zusammenfassung: Quäl Dich selbst, sonst quält Dich keiner!!! 

Na, herzlichen Glückwunsch!!!


Wie bin ich nun da raus gekommen??? Wie mache ich es denn nun???

Nulltet Schritt: eigene Quälerei im Vordergrund erkennen, wahrnehmen, sprich: für wahr nehmen. "Gut, so ist es also." "Ah ja, so ticke ich." "Oh, dieses Muster läuft gerade ab."

Erster Schritt: Tief atmen, also aufatmen. Denn Gefahr erkannt, heißt häufig Gefahr gebannt. 

Zweiter Schritt: Das darf alles so sein, wie es ist. Nicht mehr dagegen ankämpfen. Das ist die innere Erlaubnis. Deshalb sage ich ja auch nicht: Das Leben ist leicht. Denn das ist es manchmal wahrlich nicht. Sondern: Das Leben DARF leicht sein! 
Dann bin ich bei mir. Bei meiner inneren Einstellung und Haltung. Und die bestimme immer nur ICH. 

Dritter Schritt: Entscheidung! Darf es leicht sein oder will ich es weiter schwer fühlen und empfinden? Auch das ist erlaubt. Und das macht es schon viel leichter. Wenn ich weiß, ich darf es auch schwer nehmen, dann ist es ein bewusster Prozess und eine bewusste Entscheidung. Und zwar von mir selber. 

Vierter Schritt: Annehmen dessen, was ist. Das Ende vom Lied: Et is wie et is. (Kölner Devise). Und wie der Kölner weiterhin weiß: Et hätt noch immer jut jegangen. (Ich denke, so viel Platt versteht auch der Hochdeutsche). 


Ja, und so schreibe ich jetzt hier meinen Blogartikel. Weil ich es möchte. Und weil mir vieles klar(er) geworden ist. 

Und wodurch kam das jetzt?

In erster Linie durch die Blogparade "Mit Leichtigkeit ... " von Ulrike Bergmann. Da lohnt es sich, die eigenen Gedanken zu diesem Thema mit Interessierten zu teilen. 

Übrigens: die Aktion läuft noch bis zum 24.04.2014. 

Danke auch an meine lieben Kolleginnen im Erfolgsteam, die mich mit ihren Mails geschubst haben. :o)  

Es gibt viele inspirierende Beiträge, die das Thema (mit Stolz sage ich: "mein Motto Leichtigkeit") von allen möglichen Seiten beleuchten. Das entspricht auch genau meinen Erfahrungen in meiner täglichen Coachingpraxis:

Es gibt einen großen Wunsch nach mehr Leichtigkeit im eigenen Leben. Und ich bin sehr glücklich, mit meiner Berufung Menschen zu mehr Leichtigkeit zu begleiten. 

Egal ob virtuell über Skype-/Telefoncoaching oder mit meinem Onlineprogramm "Das Leben darf leicht sein!" oder eins-zu-eins in meiner Praxis in der Eifel.

Wie sind Eure Erfahrungen, mehr Leichtigkeit in Beruf und Alltag zu bringen? Welche Tipps habt Ihr? Schreibt doch Eure Ideen in das Kommentarfeld, um andere Menschen zu bereichern. Gerne bekomme ich auch Eure mails unter info@karen-live.de zum Austausch.

Herzliche Eifelgrüße von 

Karen 











Mittwoch, 9. April 2014

PERSÖNLICHKEITSTEST - Einfach und kostenfrei … !



Gehören Sie auch zu den Menschen, die liebend gerne ihre Persönlichkeit besser einschätzen möchten? 
Nach Aha-Effekten bei sich suchen?
Möchten, dass Sie in Ihrem „wahren“ Wesen erkannt werden? 

Vielleicht ist es Ihnen auch schon einmal so ergangen, dass Sie einen solchen Test gemacht haben und dann dachten „Wow, das ist ja passend“ oder „Na ja, so ganz stimmt das aber auch nicht.“

Doch es gibt auch andere Erlebnisse. Zu mir kam eine Kundin, die emotional aufgewühlt war, weil sie dachte, ein bestimmter Typ Mensch zu sein und diesen für ca. 40 Jahren in ihrer Gedankenwelt repräsentierte. Nach dem typischen Myers-Briggs-Test war sie als ENFJ eingestuft worden und hatte sich darin wiedererkannt. Sie kannte ihre Schwächen und auch ihre Stärken und folgte so ihren Zielen und ihrem Leben.

Eines schönen Tages jedoch - und das war vor wenigen Tagen gewesen - entschloss sie sich, diesen Test noch einmal zu machen. Wie hatte sie sich entwickelt? Wo waren ihre Werte eher in die Balance gekommen? waren dabei ihre Motive. 

Als sie auf „Auswertung“ klickte, wurde sie von dem Ergebnis gefühlsmässig ziemlich überrollt. Aus dem bislang geglaubten ENFJ war ein ISTP geworden. Ein Handwerker. 
Eines war für sie sofort klar: Da musste irgendetwas dran sein, denn sie war emotional aufgewühlt und positiv erschüttert. Wie hatte sie nur über 40 Jahre mit einem „falschen Selbstbild“ leben können? Wie hatte sie sich nur soooo irren können???

Um Klarheit in ihre Gefühle und vor allem in ihr Leben zu bekommen, rief sie mich an, und wir vereinbarten einen persönlichen 1,5 stündigen Coachingtermin.

Zu mir in die Praxis kam eine hochgewachsene, hübsche und jünger wirkende Frau mit wachen Augen. Die kürzlich erlebte Erkenntnis mit ihren Auswirkungen war sichtlich spürbar. 

Nachdem sie mir ihre Geschichte dargelegt hatte, fragte ich sie, wie die Frau ist, die sie gerne sein würde? Sie hatte mir zuvor einige ihrer „Schwächen“ beschrieben und war auch teilweise hart mit sich ins Gericht gegangen. Zwischendurch klangen der eine oder andere Glaubenssatz durch, der sie unbewusst hinderte. 

Was nun folgte, war die ziemlich genaue Beschreibung einer Person, die vom Typen her in Richtung Extraversion, mit gutem Umgang mit anderen Menschen und der Fähigkeit, anderen Liebe und Unterstützung zu geben, also nach dem MBTI-Test: ENFJ, ging. Sie wollte sich als jemanden sehen, der sich gerne mit Menschen umgibt, zumal sie als selbständige Beraterin unterwegs war. 

Nun bat ich die junge Frau, mir Situationen zu beschreiben, in denen sie sich besonders kraftvoll fühlte und aus denen sie selber für sich Kraft und Energie schöpfte. Sie dachte kurz nach und sprach dann mit klar fokussierten Augen über Situationen, in denen sie für sich alleine an Denkmodellen feilte, bestimmte Methoden analysierte, auseinandernahm und wieder in eigener Weise zusammen setzte. Sie betonte, wie wichtig ihr dabei war, das Aufgenommene gedanklich aufzubereiten und dass es unbedingt praktisch und in ihren Augen lebensnah sein musste. 
Diese Erlebnisse hatte sie vornehmlich alleine in ihrem stillen Kämmerlein. Sie drang dabei meist gedanklicher Art tief in die Materie - und kam danach mit blitzenden Augen Erkenntnisse sprudelnd wieder in die Gegenwart. Dabei war es ihr darum gegangen, in Perfektion meisterhaft das Alltagstaugliche zu extrahieren. 

Als wir daraufhin auf die Typologie zurück kamen, erkannte sie in sich den „Meister“ und auch „Handwerker“, der nicht unbedingt handwerklich geschickt sein muss. Es gibt auch eine andere Art des Handwerks, die sich mit besonderen Methoden befasst. In ihrem Fall waren es die Extraktion verschiedener Methoden zur Problemlösung. Und zwar genau für die Probleme, die ihre Kunden mitbrachten. 

Zum Abschluss unserer Sitzung machte ich sie mit dem Begriff des Genius vertraut und der sogenannten „seelischen Erschütterung“, wenn wir unseren eigenen Genius gefunden haben. Wir fühlen uns gesehen, in unserem Wesen erkannt und leuchten innen und als Folge auch außen. Unser authentisches Sein tritt zu Tage. 

Dieses Geschenk war ihr widerfahren! Sie hatte sich geöffnet und freut sich nun auf den Weg, der ihrem Wesen entspricht. 

Kein Verbiegen mehr, nicht die Erwartungen anderer erfüllen und unbelebte Anteile ins Leben führen. 

Lachend sagte sie bei der Verabschiedung „Und ich dachte immer, nur so ein  Seminar, wie Dein Genius-Seminar führt mich dahin, meinen Genius zu finden. Und jetzt ist er einfach so da.“

Manchmal kann einfach ein kostenfreier Charaktertest reichen, um eigene Knoten zu lösen, Glaubenssätze aufzulösen und sich selber besser zu erkennen. 

So, zum Abschluss wünsche ich natürlich viel Spaß und gute Erkenntnisse beim Test. Hier ist der Link zum Persönlichkeitstest. 


Autorin: Karen Seelmann-Eggebert - www.karen-live.de

Mittwoch, 26. März 2014

Wie mache ich einen guten Eindruck?

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie das auch? Da bemüht sich jemand, einen bestimmten Eindruck jemand anderem gegenüber zu machen. Einen besonderen Eindruck. Und alles, was der Mensch gegenüber sich einfach wünscht, ist: ..., dass derjenige "er oder sie" selber ist. Stichwort Authentizität schafft Vertrauen!

Der österreichische Lehrer, Dichter und Aphoristiker Ernst Ferstl hat mit folgendem Spruch gewarnt: "Nicht alles, was Hand und Fuß hat, hat auch Herz und Hirn."

Und in der Tat erleben wir es alle immer wieder. Da versucht ein Mensch, krampfhaft einen bestimmten Eindruck zu machen oder sich in einem bestimmten Bild darzustellen. Und manchmal fragen wir uns: Warum nur?

Was ist sein Ziel? Er möchte etwas bewirken. Entweder dass wir ihm glauben, von ihm überzeugt sind, beeindruckt sind oder manchmal auch nur, dass wir diese Person überhaupt erst einmal wahrnehmen. 

Nun fragen mich immer wieder Teilnehmer in meinen Selbst-Bewusstsein-Trainings: "Ja, das hört sich so einfach an! Aber wie gehe ich denn mit meiner Angst um, von dem anderen ausgelacht oder missachtet zu werden?"

Das sind in der Tat die häufigsten Gründe, warum Menschen sich verstellen oder anders darstellen, als sie sich in dem Moment fühlen. Meine Antwort ist: "Seien Sie sich erst einmal BEWUSST, was da gerade in Ihnen passiert und abgeht. Der erste Schritt ist die Akzeptanz, dass es so ist, wie es ist. Schauen wir uns die Methode von Byron Katie an, die da fragt: "Kannst du wirklich wissen, ob das wahr ist?" Und tatsächlich lautet die Antwort in den meisten Fällen: Nein. 

Unser Kopfkino malt sich die phantastischsten - leider schrägen und nicht hilfreichen - Bilder aus, was alles passieren KÖNNTE. 
Das ABER springt immer wieder in unseren Gedankenablauf hinein. Das: "... nicht, weil ..." 

Wenn wir uns selber unseren Gefühlen öffnen und ihnen erlauben, da zu sein, dann mildern wir auch meist deren Heftigkeit schnell ab. Gefühle wollen einfach nur WAHR-genommen werden. Für wahr genommen werden. Anerkannt werden. 

Und im nächsten Schritt können wir dann dazu übergehen, ihnen zu versichern, dass wir sie respektieren und achtsam sein werden im Umgang mit ihnen. Und vielleicht in kleinen Schritten eine Veränderung einleiten, indem wir sie respektieren und aber von ihnen nicht bestimmen lassen.

Was wir dann erleben, ist eine Entspannung und die Gefühle passen sich der Situation an und regulieren sich dementsprechend. Sie wissen, da ist jemand, der mich ernst nimmt und vor allem, der Rücksicht auf mich und meine Bedürfnisse nimmt. 

Und wenn Ihnen diese oder ähnliche Situationen bekannt vorkommen oder sie nach Lösungswegen suchen, dann schreiben Sie mir doch einfach unter info@karen-live.de oder hier und so versorge ich Sie mit den Themen, die für Sie relevant sind.

Wenn Sie über Aktionen, Seminare etc. auf dem Laufenden bleiben möchten, tragen Sie sich doch einfach in meinem Newsletter auf meiner Webseite www.karen-live.de ein. So erfahren Sie immer die neuesten Informationen rund ums Coaching im leichten Leben.

In diesem Sinne getreu dem Motto "Das Leben darf leicht sein!",

verbleibe ich mit herzlichen Grüßen, Ihre

Karen Seelmann-Eggebert


Hand aufs Herz!


Das Leben darf leicht sein!

Kennen Sie das? Sie sitzen hochkonzentriert - die Zungenspitze an die Vorderzähnen gedrückt - auf dem Sofa und versuchen ein ums andere Mal einen Faden in ein Nadelöhr zu führen? 
Nachdem mein Vater mir immer wieder versichert, 
Kennen Sie das? Sie sitzen hochkonzentriert - die Zungenspitze an die
Vorderzähnen gedrückt - auf dem Sofa und versuchen ein ums andere Mal
einen Faden in ein Nadelöhr zu führen?
Nachdem mein Vater mir immer wieder versichert, dass auch er nähen
kann, weiß ich, dass auch der eine oder andere Mann schon einmal in
dieser Situation war. Heute morgen saß ich ebenso auf dem Sofa:

hochkonzentriert darum bemüht
Kennen Sie das? Sie sitzen hochkonzentriert - die Zungenspitze an die
Vorderzähnen gedrückt - auf dem Sofa und versuchen ein ums andere Mal
einen Faden in ein Nadelöhr zu führen?
Nachdem mein Vater mir immer wieder versichert, dass auch er nähen
kann, weiß ich, dass auch der eine oder andere Mann schon einmal in
dieser Situation war. Heute morgen saß ich ebenso auf dem Sofa:

hochkonzentriert darum bemüht
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Ich freue mich über Feedback, Kommentare, Meinungen und wie immer die Kontaktaufnahme.
Herzliche Grüße aus dem Haus Maktub,

Karen Seelmann-Eggebert



Sonntag, 5. Januar 2014

Statt Vorsätze Wünsche und Ziele für 2014

Wie jedes Jahr so ist auch jetzt wieder die Zeit der "guten Vorsätze"!

Mal unter uns: gibt es auch schlechte Vorsätze? Und welche wären das dann?

Also streiche ich dieses Wort und ersetze es sinnvoll.

Meine Vorsätze Wünsche und Ziele für 2014:






  • Ich wünsche mir, dass ich neugierig bleibe auf das, was mich erwartet ohne mir vorher ein Ab-bild gemacht zu haben, wie es wird.
  • Ich wünsche mir, mit meinem Leben einverstanden zu sein und dabei das Interesse am lebenslangen Lernen beizubehalten.
  • Ich wünsche mir, dass wir immer öfter wirklich neugierig auf das Gegenüber sind – wirklich wissen wollen, wer das ist, was er denkt, wie es ihm geht, wie er fühlt.
  • Ich wünsche mir, dass es mir immer öfter gelingt, den andern im wahrsten Sinne des Wortes “sein zu lassen” – so sein zu lassen, wie er ist. Ihn so zu nehmen, wie er ist. Einverstanden mit ihm zu sein.
  • Ich wünsche mir weiterhin mein Leben so zu genießen, wie ich es führe.
  • Ich wünsche mir, mir die Demut vor allem Leben zu erhalten.
  • Ich wünsche mir, weiterhin das Leben mit all dem, was dazugehört, zu bestaunen.
  • Ich wünsche mir, dass ich anderen und auch mir selbst ;-) wahrhaftig zuhöre. Mir vorurteilsfrei anhöre, was gesagt wird und ich ganz bei dem bin, was gesagt wird.
  • Ich wünsche mir mehr zu hören als zu sagen.
  • Ich wünsche mir Berührung im Herzen für mich und andere.
  • Ich wünsche mir belangreiche Begegnungen, die Spuren hinterlassen.
  • Ich wünsche mir, dass mein Leben weiterhin leicht sein darf. Und dass viele andere meinem Motto folgen.
  • Ich wünsche mir meine Einzigartigkeit zu belassen und andere in ihrer Einzigartigkeit zu erkennen.


    • Ich wünsche mir, dass ich fortfahre, zu vertrauen, dass mein Leben mich führt. 
    • Ich wünsche mir Gelassenheit, wenn ich gerade nicht verstehe, wohin das Leben mich führen möchte.


    • Ich wünsche mir, in meiner Mitte zu sein und zu bleiben und mir meine Klarheit beizubehalten.
    • Ich wünsche mir, meine Dankbarkeit immer passend auszudrücken und zu spüren.
    • Ich wünsche mir Erlebnisse, die mich weiter wachsen lassen.
    • Ich wünsche mir, meine Fähigkeiten weiter auszubauen.
    • Ich wünsche mir, dass immer die Menschen zu mir finden, denen ich etwas geben kann und dass ich die Menschen finde, von denen ich etwas annehmen darf.
    • Ich wünsche mir die stets richtigen Worte in der Begleitung von Menschen.
    • Ich wünsche mir, dass alle Menschen ihr Potenzial leben und sich so zeigen, wie sie sind.
    • Ich wünsche mir Frieden für alle innen wie außen. 
    Diese Wünsche, die ich hier aufschreibe, sind nicht NUR Wünsche. Sie sind gleichermassen Ziele, die ich ansteuere und an denen ich mich orientiere. 

    Lasst mich gerne hier wissen, welche Ziele, Wünsche, Vorsätze Ihr habt. Egal wie wir es bezeichnen, die Richtung ist doch entscheidend.


    Und am Ende drücke ich von Herzen meine Dankbarkeit aus, meine Berufung leben zu dürfen. Menschen begleiten zu dürfen auf ihrem Weg, bei der Transformation und in ihre Mitte. 

    Nachdem ich mir mit dem Jahresausklang 2013 einen tiefen Wunsch erfüllt habe, trage ich auch in 2014 diese Energie weiter und biete zwei Mal in diesem Jahr 2014 Retreats an, die einen solch transformierenden Charakter haben, wie unser Jahresausklang. 

    Darauf freue ich mich jetzt schon mit Euch!!!